Julius Bär
Die Privatbank hat mit Peter Burrill einen neuen Chief Financial Officer ernannt. Er kommt von Standard Chartered und übernimmt die Nachfolge von Evie Kostakis, deren Zukunft weiter unklar ist.
3. Juli 2026 • Beat Schmid

Die Julius-Bär-Gruppe hat einen neuen Chief Financial Officer (CFO) gefunden. Peter Burrill folgt als neuer Finanzchef und Mitglied der Geschäftsleitung auf Evie Kostakis, die ihren Rücktritt bereits im April angekündigt hatte.

Burrill wechselt von der britischen Bank Standard Chartered zu nach Zürich. Dort war er während neun Jahren tätig und zuletzt als Interim Group CFO sowie Mitglied des Group Management Teams verantwortlich. Davor leitete er während fünf Jahren den Bereich Central Finance und war stellvertretender CFO. Frühere Stationen führten ihn unter anderem zur Deutschen Bank in Frankfurt, wo er als Group Controller und Co-Head Group Finance tätig war.

Julius-Bär-CEO Stefan Bollinger bezeichnete Burrill als erfahrenen Finanzmanager mit umfassender Expertise in Finanz- und Regulierungsfragen. Dank seiner internationalen Erfahrung und seiner Kenntnisse im Wealth Management sei er eine wichtige Verstärkung für die Bank und werde dazu beitragen, das Vermögensverwaltungsgeschäft weiter auszubauen.

Was macht Evie Kostakis?

Auf Linkedin haben die beiden Manager bereits Nettigkeiten ausgetauscht: «Excited to join Julius Baer as CFO. Thanks Stefan Bollinger and the Board for the opportunity to help shape the next chapter», schreibt Burrill in einem Post.

Gleichzeitig dankte Bollinger der scheidenden Finanzchefin Evie Kostakis für ihren langjährigen Einsatz und ihre Beiträge zum Unternehmen und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Wohin ihr weiterer beruflicher Weg führt, ist derzeit nicht bekannt. Kostakis gehört zu den letzten hochrangigen Führungskräften aus der Zeit, als die Verflechtungen mit dem Signa-Imperium von René Benko die Bank in eine schwere Krise stürzten. In ihren Zuständigkeitsbereich fiel unter anderem das Kreditrisikomanagement.