Die Zürcher Derivate-Spezialistin tastet sich in den deutschen Markt vor. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin hat der Leonteq Securities (Europe) GmbH in Deutschland die Genehmigung für eine Lizenzerweiterung erteilt. Diese soll es ihr ermöglichen, die Leonteq Securities AG bei ihren Handelsaktivitäten zu unterstützen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Das sei ein wichtiger Schritt für den Aufbau des Retail-Flow-Geschäfts im deutschen Markt.
Im Retail-Flow-Geschäft werden über eine Plattform hohe Volumen von verbrieften Wertpapieren für Privatanleger handelbar gemacht. Leonteq sieht dabei Deutschland als strategisch bedeutenden Zielmarkt.
In der Schweiz ist das Retail-Flow-Geschäft bereits in Betrieb. Im April 2024 übernahm Leonteq die Market-Maker-Rolle für Aktien und ETFs an der Alternativbörse BX Swiss. Vor einem Jahr kam es zu den ersten Emissionen. Mittlerweile umfasst das Angebot gemäss eigenen Angaben mehr als 10’000 börsennotierte Hebelprodukte.
Leonteq-CEO Christian Spieler bezeichnet die Retail-Flow-Initiative als die grösste Einzelinvestition des Unternehmens in den vergangenen Jahren. Ziel sei es, sich auch ausserhalb der Schweiz als führender Emittent börsengehandelter strukturierter Produkte zu etablieren.

