AKB
Nach neun Jahren tritt Dieter Widmer als Chef der Aargauischen Kantonalbank zurück. Der Posten in Aarau galt lange als einer der am schlechtesten bezahlten Jobs für Bankchefs.
2. Juni 2026 • Beat Schmid

Dieter Widmer tritt per Ende Mai 2027 als Direktionspräsident der Aargauischen Kantonalbank (AKB) zurück. Bis zu seinem «selbstgewählten Austritt» wird er neun Jahre an der Spitze der Bank gestanden haben.

«Jetzt ist der ideale Zeitpunkt gekommen, die Übergabe der Verantwortung an die nächste Generation einzuleiten. Ich freue mich, die AKB zusammen mit dem ganzen Team noch bis Mai 2027 weiterzuentwickeln», sagt Dieter Widmer.

Der Banker absolvierte seine Lehre bei der AKB und sammelte später einige Jahre Berufserfahrung ausserhalb der Bank. Seit seiner Rückkehr im April 1998 war er in verschiedenen Funktionen tätig, seit 2016 als Mitglied der Geschäftsleitung und ab 2018 als Direktionspräsident. Der Prozess der Nachfolgeregelung liegt in der Verantwortung des Bankrats und wird nun eingeleitet. Über die Nachfolge werde zu gegebener Zeit informiert, schreibt die AKB.

Der Lohn des CEO beträgt rund 610'000 Franken, hinzu kommen Pensionskassenleistungen von rund 120'000 Franken. Die Politik deckelte die Bezüge des CEOs auf etwa das Doppelte eines Regierungsratsgehalts. Der Posten im Aargau gilt deshalb als einer der am schlechtesten bezahlten Jobs für Bankchefs in der Schweiz.

Nach dem Niedergang der Credit Suisse sieht diese Entschädigung nicht mehr ganz so schlecht aus. Es ist davon auszugehen, dass die Personalabteilung der AKB trotz bescheidenem Lohnpaket viele Bewerbungen erhalten wird.

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