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Laut Medienbericht wagt die Genfer Privatbank den Schritt nach Afrika und eröffnet eigene Repräsentanz. Zahl Afrikanischer Millionäre soll bis 2035 um 65 Prozent wachsen.
16. Februar 2026 • red.

Banque Pictet & Cie hat ein Büro in Südafrika eröffnet. Es ist das erste Mal in der 220-jährigen Geschichte der Schweizer Privatbank, dass sie mit einer eigenen Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent vertreten ist. Das berichtete die südafrikanische Wirtschaftszeitung Business Day.

Demnach erteilte die Bankenaufsicht Prudential Authority Pictet eine Lizenz für die Eröffnung eines Repräsentanzbüros. Die Zeitung aus Johannesburg beruft sich dabei auf regulatorische Angaben. Pictet verwaltete und verwahrte Ende 2025 Vermögen in Höhe von 757 Milliarden Franken.

Hintergrund des Markteintritts seien stark wachsendes Privatvermögen in Afrika. Laut dem Africa Wealth Report 2025 wird die Zahl der Millionäre in den nächsten zehn Jahren um 65 Prozent steigen. Auf dem Kontinent leben derzeit 25 Milliardäre, 348 sogenannte Centi-Millionäre und 122’500 Millionäre. Prognosen zufolge wird die Wirtschaft der afrikanischen Länder südlich der Sahara 2025 um 3,8 bis 4,2 Prozent wachsen, nach 3,5 Prozent im Jahr 2024.

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