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Dank harten Kostenmassnahmen und tieferen Abschreibern kann die Liechtensteiner Bank die Profitabilität verbessern. Es bleibt aber noch ein hartes Stück Arbeit.
3. März 2026 • red.

Nach dem Taucher im letzten Jahr meldet die VP Bank für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Gewinn von 47 Millionen Franken. Der Geschäftsertrag erhöhte sich um 2,1 Prozent auf 337,3 Millionen Franken. Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg erhöhte sich um 3,3 Prozent auf 141,6 Millionen Franken. Auch der Handelserfolg stieg um 13,2 Prozent auf knapp 35 Millionen. Der Zinserfolg dagegen schrumpfte 5,4 Prozent auf 144,5 Millionen.

Die sichtbarste Veränderung gibt es auf der Kostenseite. Der Geschäftsaufwand sank um 8,9 Prozent auf 280,8 Millionen. Die Personalkosten reduzierten sich um 5,7 Prozent auf 172,8 Millionen, die Sachkosten um 9,2 Prozent auf 77,7 Millionen. Deutlich geringere Abschreiber schlugen ebenfalls positiv zu Buche. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 10 Prozentpunkte, liegt aber weiterhin auf sehr hohen 83,2 Prozent.

Die Bank zog 2025 Netto-Neugelder von 1,2 Milliarden Franken an (per Mitte 2025 vermeldete sie noch ein Plus von 2 Milliarden). Die betreuten Kundenvermögen stiegen um 5,8 Prozent auf 53,7 Milliarden. Das Kreditvolumen blieb mit 5,9 Milliarden stabil. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Dividende von 4 Franken je Namenaktie A und 40 Rappen je Namenaktie B vor. Die Bank wird derzeit mit 526 Millionen Franken bewertet. Der Kurs schwankte n den letzten 12 Monate zwischen 77 und 89 Franken.

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