Belastet wurde das Ergebnis durch den rückläufigen Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft, der um 2,8 Prozent auf 104,9 Millionen Franken sank. Der Zinsertrag verringerte sich um 9,4 Prozent auf 131,3 Millionen, gleichzeitig reduzierte sich der Zinsaufwand um 26,5 Prozent auf 28,1 Mio. Franken.
Wachstumstreiber blieb das Anlagegeschäft. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte um 8,3 Prozent auf 50 Millionen Franken zu. Gut lief das Wertschriften- und Anlagegeschäft, das ein Plus von 11,3 Prozent auf 36,2 Millionen Franken auswies. Auch der Handelserfolg stieg um 3,4 Prozent auf 10,3 Mio. Franken.
Die verwalteten Kundenvermögen der Zuger KB erhöhten sich im ersten Halbjahr um 1,5 Mrd. Franken auf 30,8 Milliarden Franken. Das Nettoneugeld belief sich auf 612,5 Millionen Franken, ein deutliches Plus gegenüber den 251,7 Millionen des Vorjahres. Die Kundengelder wuchsen um 3,5 Prozent auf 13,5 Milliarden Franken, während die Kundenausleihungen leicht um 1 Prozent auf 15,2 Mrd. Franken zurückgingen.
Der Geschäftsaufwand legte um 3,2 Prozent auf 73,5 Mio. Franken zu. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich auf 43,5 Prozent.
Für das zweite Halbjahr erwartet die Zuger Kantonalbank ein weiterhin anspruchsvolles Zinsumfeld. Wachstumspotenzial sieht sie vor allem im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Für das Gesamtjahr rechnet die Bank aufgrund des veränderten Zinsumfelds und ausbleibender Sondereffekte mit einem tieferen Ergebnis als 2025.

