Noch bis Ende März laufen die alten CS-Systeme, dann sollen sie allmählich abgeschaltet werden. Bis Ende Jahr sollen dann alle Systeme definitiv heruntergefahren sein. Das sagte Sabine Keller-Busse an der Finanz’26 im Zürcher Kongresshaus. Sie sei unheimlich erleichtert, dass alles so gut gelaufen sei, sagte die Schweiz-Chefin der UBS auf dem Podium.
Noch sind nicht alle alten CS-Kunden migriert. Keller-Busse nannte namentlich Offshore-Kunden, die ihr Geld in der Schweiz buchen. Allerdings gibt es auch noch etliche Schweizer Privat- und Firmenkunden, deren Switch-over-Event für den März terminiert ist, wie Tippinpoint aus Gesprächen mit früheren CS-Kunden weiss. Bis Ende 2025 waren 85 Prozent der Schweizer Kunden auf die UBS-Systeme migriert.
Durch den Wegfall der alten IT-Infrastruktur der Credit Suisse erhofft sich die UBS hohe Einsparungen. Wann sich die Kosteneinsparungen in der Erfolgsrechnung niederschlagen werden, ist unklar. Erste Indikationen müssten im Halbjahresergebnis zu sehen sein. Wie die Grossbank vor zwei Wochen bekanntgab, plant sie im indischen Hyderabad zusätzlich rund 2000 Stellen im Technologiebereich zu schaffen. In der südindischen Metropole beschäftigt sie bereits rund 2000 Personen. Weitere Service-Standorte betreibt die UBS in Bangalore und Navi Mumbai.

