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Die Arbeitslosigkeit im Bankgewerbe macht einen Sprung nach oben. Nachdem die Zahlen im April stagnierten, zeigen sie im Mai steil nach oben.
9. Juni 2026 • Beat Schmid

Die Abbauwellen in den Banken gehen weiter – das zeigen die jüngsten Statistiken des Seco und des Amts für Arbeit des Kantons Zürich. Die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Beschäftigten aus der Bankenbranche kletterte auf 1521 – ein Plus von 58 oder 4 Prozent gegenüber dem Monat April, als 1463 Stellensuchende bei einem RAV gemeldet waren.

Der Zuwachs von 58 Betroffenen in einem Monat ist einer der stärksten in den vergangenen Jahren seit dem Verschwinden der Credit Suisse. Mit einem Plus von 36 Prozent gegenüber Mai vor einem Jahr gehören die Banken zu den am stärksten betroffenen Branchen im ganzen Kanton. In keiner anderen Branche war der Zuwachs höher als bei den Geldinstituten.

Auch auf Landesebene nimmt der Stellenabbau im Banking weiter zu, allerdings deutlich weniger stark als im Kanton Zürich. Im Mai waren schweizweit 4412 Bankangestellte bei den RAVs gemeldet. Im Vormonat waren es 4387. Ein Plus von 0,6 Prozent oder 25 Betroffenen. Gegenüber Mai 2025 ist die Zahl der Arbeitslosen um 23,4 Prozent gestiegen – signifikant, aber weniger stark als im Kanton Zürich, wo jeder dritte arbeitslose Banker gemeldet ist.

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