Hyrock, eine Spezialistin für die Vermittlung von Immobilienfinanzierungen für vermögende Privatkunden und institutionelle Investoren, hat im vergangenen Jahr im Bereich der sogenannt nicht-traditionellen Hypotheken ein Volumen von 520 Millionen Franken vermittelt, teilt das Unternehmen mit. Gemeint sind damit Lösungen wie Bridge- und Mezzanin-Finanzierungen.
Insgesamt platzierte die Vermittlerin ein Volumen von 868 Millionen Franken. Hyrock beziffert den durchschnittlichen Kreditbetrag pro Transaktion auf 5,9 Millionen Franken.
«Überall dort, wo Banken in einer ersten Phase nicht Teil der Lösung sind, kommt Hyrock zum Zuge», sagt Alessandro Carroccia, CEO von Hyrock. Das Unternehmen beurteilt die Entwicklung in der Schweizer Bau- und Immobilienbranche kritisch: Die staatliche Regulierung sowie die zunehmende Zurückhaltung finanzierender Banken sorgen für Gegenwind bei Bauprojekten.
Hyrock erwartet für 2026 denn auch keine Erholung des Finanzierungsmarktes. Die Basel-III-Bestimmungen würden die Banken weiterhin einschränken. Hyrock-Chef Carroccia spricht von einem schwierigen Marktumfeld.

