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Die Genfer Privatbank steigert Halbjahresgewinn um 40 Prozent – aufgewühlte Märkte und Integrationseffekte geben einen Boost.
16. Juli 2026 • red.

Union Bancaire Privée (UBP) hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr verdient. Der Reingewinn stieg integrationsbericht gegenüber der Vorjahresperiode um 40,4 Prozent auf 169,4 Millionen Franken. Der Erfolg aus der Geschäftstätigkeit legte um 10,4 Prozent auf 812,5 Millionen Franken zu. Net-New-Money-Zahlen gab die Bank nicht bekannt.

Die verwalteten Kundenvermögen erhöhten sich seit Ende 2025 um 4,8 Prozent auf 193,5 Milliarden Franken. Ausschlaggebend dafür waren laut der Bank die positive Entwicklung an den Finanzmärkten sowie die Wertsteigerung der Vermögensverwaltungsmandate und Anlagefonds.

Vom volatilen Marktumfeld profitierte vor allem das Kommissions- und Gebührengeschäft. Die Erträge stiegen um 16,5 Prozent auf 471,1 Millionen Franken. Auch das Zinsengeschäft entwickelte sich positiv: Der Nettoerfolg nahm um 4,0 Prozent auf 275,8 Millionen Franken zu. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich um 5,9 Prozent auf 64,2 Millionen Franken.

Der Betriebsaufwand blieb mit einem Plus von 1,8 Prozent nahezu stabil. Die Bank führt das auf ein «diszipliniertes Kostenmanagement» sowie auf Synergien nach der Integration von Société Générale Private Banking (Schweiz) und SG Kleinwort Hambros Bank zurück.

Die kurzfristige Liquiditätsquote (LCR) lag Ende Juni bei 233,8 Prozent, die Kernkapitalquote (Tier 1) bei 22,5 Prozent.

«Unsere Halbjahresergebnisse wurden sowohl von den positiven Entwicklungen an den Finanzmärkten als auch von der Straffung der Geschäftsabläufe im Zuge der beiden jüngsten Akquisitionen beflügelt. Wir verdanken dies dem unermüdlichen Engagement unserer Teams, denen es gelungen ist, innerhalb eines Jahres, zwei Banken in der Schweiz und im Vereinigten Königreich zu integrieren», sagte Guy de Picciotto, CEO der UBP.

Vor einem Jahr wies die Bank wegen der Integration einen deutlich gesunkenen Reingewinn aus. Er verringerte auf 120 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2025, verglichen mit 138 Millionen in der gleichen Periode im Jahr 2024.

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